Die Übertragungspfosten werden für den Abdruck eingeschraubt. Nach der genauen Abformung wird ein Meistermodell angefertigt. Es werden konfektionierte Teleskop-Implantataufbauteile nach Zahnfleischhöhe parallel am Arbeitsmodell gefräst.
Über diese Aufbauteile wird mittels AGC-Galvanotechnik ein exakt passendes Sekundärkäppchen in 0,3 mm Schichtstärke galvanisch hergestellt.
Über diese Galvanogerüste wird aus Stabilisationsgründen ein Tertiärgerüst aus unedlem Metall gegossen…
… und dieses anschließend mit den Sekundärteilen im Mund verklebt.
Bei der nächsten Sitzung wird eine Aufstellungsprobe mit den Prothesenzähnen in Wachs genommen. Bissposition und Höhe werden kontrolliert, auch die Phonetik. Der Zahntechniker stellt nun die „Wachsprothese“ fertig, rosafarbener Kunststoff verbindet die Zähne mit dem darunterliegenden Gerüst. Diese Prothesen können sehr zart gearbeitet werden, da sie absoluten Halt auf den Implantatpfosten haben und die Bruchgefahr durch Schaukeln nahezu ausgeschlossen werden kann.
Es gibt kein Verrutschen mehr, ein völlig neues Bissgefühl stellt sich ein!