Eine „künstliche Zahnwurzel“, das Implantat, wird in den Kieferknochen eingebracht. Der Vorteil besteht darin, dass keine gesunden Zähne beschliffen und „überkront“ werden müssen.
Nach einem Röntgen und einer Besprechung mit unserem Implantologen werden Anzahl und Position der benötigten Implantate festgelegt. Beim nächsten Termin, der Operation selbst, wird unter örtlicher Betäubung eventuell vorher noch der Knochen aufgebaut und anschließend die Implantate gesetzt.
Nach der Einheilungsphase (4 bis 6 Monate) erfolgt die Freilegungsoperation, wo die Implantate mit einem „Finder“ im Kiefer lokalisiert und sogenannte Gingivaformer zur Bildung der Zahnfleischpapillen eingedreht werden.
Nach 2 bis 3 Wochen ist die Schleimhaut abgeheilt und Gingivaformer werden entfernt.
Technische Anfertigung
Nun werden die Übertragungspfosten für die Abformung eingeschraubt. Nach dem Präzisionsabdruck wird ein Meistermodell angefertigt. Nun werden konfektionierte Implantataufbauteile zurecht geschliffen und parallelisiert, ein Gerüst aus einer Edelmetall-Legierung modelliert und gegossen und anschließend mit Keramikmasse zahnfarben verblendet (Ablauf genauer erklärt bei Kronen- & Brückentechnik!). Bei der nächsten Sitzung des Patienten werden zuerst die Aufbauteile aus Titan eingeschraubt und anschließend die eigentliche Brücke aufgesetzt.
Nach der genauen Kontrolle in Höhe und Funktion wird sie auf die Aufbauteile aufzementiert. Spätere Kontrollen und mundhygienische Sitzungen werden empfohlen, die Röntgenbilder zeugen von Passgenauigkeit!